Ein Energieberater kostet je nach Leistung zwischen 119 Euro für einen Verbrauchsausweis und rund 1.600 Euro für einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP), der nach Förderung etwa 990 Euro Eigenanteil bedeutet. Für Baubegleitung und Heizlastberechnung gelten eigene Preise und Zuschüsse von bis zu 50 Prozent. Wir zeigen Ihnen in diesem Ratgeber, was die einzelnen Leistungen 2026 kosten, wie viel Förderung Sie gegenrechnen können und woran Sie überteuerte Angebote erkennen.
Die Kosten hängen davon ab, welche Leistung Sie brauchen. Ein Energieberater rechnet entweder pauschal oder nach Aufwand ab. Wir arbeiten mit Festpreisen, damit Sie vor der Beauftragung wissen, was auf Sie zukommt. Hier sehen Sie unsere Preise für Wohngebäude und den Eigenanteil nach Förderung.
Verbrauchsausweis: Der Verbrauchsausweis kostet bei uns 119 Euro Festpreis. Eine Förderung gibt es dafür nicht, der Eigenanteil beträgt also 119 Euro.
Bedarfsausweis: Für den Bedarfsausweis rechnen Sie mit Kosten ab 350 Euro. Auch hier gibt es keine Förderung, Ihr Eigenanteil liegt daher ebenfalls ab 350 Euro.
iSFP für Ein- und Zweifamilienhäuser: Den individuellen Sanierungsfahrplan bieten wir typischerweise für 1.640 Euro an. Die BAFA übernimmt 50 Prozent, höchstens aber 650 Euro. Für Sie bleiben 990 Euro Eigenanteil.
Heizlastberechnung: Für Gebäude mit 1 bis 2 Wohneinheiten kostet sie ab 600 Euro, für Gebäude mit 3 bis 10 Wohneinheiten ab 750 Euro. Wird die zugehörige Maßnahme gefördert, sinkt Ihr Eigenanteil entsprechend des der Maßnahme zugrunde liegenden Fördersatzes.
Baubegleitung: Der Preis richtet sich nach dem Umfang Ihres Projekts. Die Förderung beträgt pauschal 50 Prozent, Sie tragen also die Hälfte der Honorarkosten.
Alle Angaben gelten vorbehaltlich der Förderzusage. Die Erstberatung ist bei uns kostenlos und unverbindlich.
Der iSFP ist die Leistung, nach der am häufigsten gefragt wird. Er zeigt Schritt für Schritt, in welcher Reihenfolge Sie Ihr Haus sanieren sollten, was jede Maßnahme kostet und welche Förderung möglich ist. Am Markt liegen die Honorare für Ein- und Zweifamilienhäuser grob zwischen 1.300 und 2.500 Euro, bei Mehrfamilienhäusern ab drei Wohneinheiten zwischen 2.300 und 3.600 Euro. Bei uns kostet der iSFP für ein Ein- oder Zweifamilienhaus typischerweise 1.640 Euro.
Die BAFA bezuschusst die Beratung mit 50 Prozent des Honorars, bei Ein- und Zweifamilienhäusern höchstens mit 650 Euro und bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten höchstens mit 850 Euro. Für eine Eigentümergemeinschaft gibt es zusätzlich einmalig bis zu 250 Euro, wenn der Bericht in einer Versammlung erläutert wird.
Rechenbeispiel Einfamilienhaus: Bei einem Honorar von 1.640 Euro wären 50 Prozent rechnerisch 820 Euro, der Deckel liegt aber bei 650 Euro. Es bleiben also 990 Euro Eigenanteil.
Der iSFP lohnt sich meist auch finanziell, weil er bei späteren Einzelmaßnahmen den Fördersatz um 5 Prozentpunkte erhöht und die förderfähigen Kosten verdoppelt. Wie das genau funktioniert, erklären wir im Ratgeber zum individuellen Sanierungsfahrplan und zum iSFP-Bonus.
Beim Energieausweis gibt es zwei Typen mit sehr unterschiedlichen Preisen. Der Verbrauchsausweis basiert auf den Heizkostenabrechnungen der letzten drei zusammenhängenden Jahre und kostet bei uns 119 Euro Festpreis. Wir liefern ihn in der Regel 48 Stunden nach Eingang vollständiger Unterlagen. Der Bedarfsausweis rechnet den Energiebedarf aus der Bausubstanz und kostet je nach Gebäudegröße und Komplexität ab 350 Euro. Er ist innerhalb von 7 Tagen fertig. Beide Ausweise gelten 10 Jahre und kommen als PDF mit Registriernummer.
Eine Förderung gibt es für den Energieausweis nicht. Welcher Ausweis für Sie in Frage kommt, klären wir auf unserer Seite zum Energieausweis.
Die Baubegleitung ist die teuerste, aber auch die am stärksten geförderte Leistung. Sie umfasst die Planung vor Baubeginn, die Prüfung der Handwerkerangebote, Baustellenbegehungen, die Abnahme sowie die Bestätigungen für die Förderung (Bestätigung zum Antrag und Bestätigung nach Durchführung). Das Honorar richtet sich nach Umfang und Dauer der Sanierung, einen pauschalen Preis gibt es deshalb nicht.
Die Kosten werden pauschal mit 50 Prozent bezuschusst. Bei BAFA-Einzelmaßnahmen (BEG EM) an Ein- und Zweifamilienhäusern sind bis zu 5.000 Euro pro Jahr förderfähig, der Zuschuss beträgt also höchstens 2.500 Euro. Bei der KfW-Effizienzhaus-Förderung (KfW 261) werden bis zu 10.000 Euro pro Antrag anerkannt, der Zuschuss liegt dann bei höchstens 5.000 Euro.
Rechenbeispiel: Angenommen, die Baubegleitung für Ihre Dämmmaßnahmen kostet 4.000 Euro. Dann übernimmt die Förderung 2.000 Euro, und Sie tragen 2.000 Euro selbst. Mehr zu unserem Angebot finden Sie auf der Seite zur Baubegleitung.
Die raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1 ist die Grundlage für den hydraulischen Abgleich und für die Planung einer Wärmepumpe. Wir bieten sie für Gebäude mit 1 bis 2 Wohneinheiten ab 600 Euro an, für 3 bis 10 Wohneinheiten ab 750 Euro. Ist die Berechnung Teil einer geförderten Maßnahme, liegt der Eigenanteil bei uns ab 120 Euro. Ab 11 Wohneinheiten erstellen wir ein individuelles Angebot. Details finden Sie auf der Seite zur Heizlastberechnung.
Die Förderung ist der wichtigste Hebel, um die Beraterkosten zu senken. Entscheidend ist die Reihenfolge: Der BAFA-Antrag für die Energieberatung muss vor Beginn der Beratung gestellt werden. Als Beginn gilt der rechtsgültige Abschluss des Leistungsvertrags. Ein Vertrag vor dem Zuwendungsbescheid ist nur zulässig, wenn seine Wirksamkeit von der Förderzusage abhängt. Die Förderung der Beratung setzt außerdem voraus, dass das Gebäude in Deutschland steht, der Bauantrag mindestens 10 Jahre zurückliegt und der Berater in der Expertenliste für Energieeffizienz geführt wird.
Wir stellen den BAFA-Antrag für Sie und holen den Zuwendungsbescheid, bevor wir mit der Beratung beginnen.
Die Verbraucherzentrale bietet einen Basis-Check kostenlos und eine Vor-Ort-Beratung für bis zu 40 Euro an. Das ist ein guter Einstieg, um Schwachstellen zu erkennen. Einen iSFP, der die Förderung für spätere Maßnahmen erhöht, ersetzt das aber nicht. Ebenso wenig erhalten Sie dort die Bestätigungen, die für KfW- und BAFA-Anträge nötig sind.
Ein Energieberater ist 2026 deutlich günstiger, als viele Eigentümer vermuten. Ein Energieausweis kostet ab 119 Euro, ein geförderter iSFP für ein Einfamilienhaus bei uns 990 Euro, und die Baubegleitung wird zur Hälfte bezuschusst. Achten Sie auf Festpreise, einen klaren Leistungsumfang und die richtige Reihenfolge: erst Förderantrag, dann Beauftragung.
Die WattNavigator Energieberater beraten Eigentümer in Gütersloh, Bielefeld, Lemgo, Detmold und der ganzen Region Ostwestfalen-Lippe. Fordern Sie jetzt Ihr unverbindliches Angebot an, wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen. Einen Überblick über alle Leistungen finden Sie auf unserer Seite zum Sanierungsfahrplan.
Seriöse Energieberater arbeiten für die förderfähigen Leistungen meist mit Pauschal- oder Festpreisen statt mit Stundensätzen. Wir nennen Ihnen vor der Beauftragung einen verbindlichen Preis. Das macht Angebote vergleichbar und schützt vor Mehrkosten.
Für eine einzelne Maßnahme brauchen Sie in der Regel keine große Beratung. Je nach Vorhaben fallen eine Heizlastberechnung (bei uns ab 120 Euro Eigenanteil bei geförderter Maßnahme) oder eine Baubegleitung an, die zu 50 Prozent bezuschusst wird. Wer mehrere Maßnahmen plant, fährt mit einem iSFP besser, weil er den Fördersatz erhöht.
Sie bezahlen das Honorar zunächst selbst, die BAFA zahlt den Zuschuss anschließend aus. Beim iSFP sind das 50 Prozent, höchstens 650 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Deshalb sollten Sie die Förderzusage vor Vertragsbeginn abwarten oder sie im Vertrag zur Bedingung machen.
Ja, denn die Kosten fallen durch die Förderung gering aus und der Nutzen ist hoch. Mit iSFP steigen die förderfähigen Kosten für die Gebäudehülle von 30.000 auf 60.000 Euro. Außerdem erhöht der iSFP den Fördersatz um 5 Prozentpunkte, und zwar auf den Betrag, der über 30.000 Euro liegt. Bei einer Dachsanierung von 62.000 Euro rechnen wir so: Ohne iSFP sind 30.000 Euro förderfähig, bei 15 Prozent sind das 4.500 Euro Zuschuss. Mit iSFP sind 60.000 Euro förderfähig. Die ersten 30.000 Euro werden mit 15 Prozent gefördert (4.500 Euro), die weiteren 30.000 Euro mit 20 Prozent (6.000 Euro). Das ergibt 10.500 Euro Zuschuss, also 6.000 Euro mehr als ohne iSFP, bei 990 Euro Eigenanteil für die Beratung.
Vom Erstgespräch bis zum fertigen iSFP rechnen Sie mit etwa drei Wochen. Den Verbrauchsausweis liefern wir in der Regel in 48 Stunden, den Bedarfsausweis innerhalb von 7 Tagen.
Ja. Das Erstgespräch bei uns ist kostenlos und unverbindlich. Wir klären darin, welche Leistung zu Ihrem Vorhaben passt und welche Förderung Sie erwarten können.
Hinweis: Alle Angaben beziehen sich auf den Stand Oktober 2026 und ersetzen keine individuelle Beratung. Maßgeblich sind die aktuellen Förderrichtlinien der BAFA und der KfW sowie das verbindliche Angebot Ihres Beraters.
Als zertifizierte Energieberater in Ostwestfalen-Lippe prüfen wir Ihr Vorhaben und sichern die maximale Förderung. Ein kurzes Erstgespräch klärt mehr als jeder Online-Rechner.